Kornfeld
Decke WormbachGotteslob

St. Hubertus, Dorlar

BAUJAHR: 1931

1358 wurde die Kapelle erstmals vergrößert, gleichzeitig dem Hl. Hubertus geweiht und mit Tauf- und Begräbnisrecht ausgestattet. Ab 1467 wurde in Dorlar von Ilpe aus regelmäßig Gottesdienst gehalten und im folgenden Jahr eine Vikarie gestiftet. Die Dorlarer Kapelle entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer Wallfahrtskirche, in der die 'Schmerzhafte Gottesmutter' (Pietà) verehrt wurde. Letztlich durch die Wallfahrten gewann der Ort zunehmend an Bedeutung und die Bevölkerung wuchs stark an. 1587 schließlich wurde die Pfarrei von Ilpe nach Dorlar verlegt, mit der Vikarie vereinigt und die Wallfahrtskirche zur Pfarrkirche erhoben. Die St.-Hubertus-Pfarrkirche wurde in den folgenden Jahrhunderten wiederholt erweitert. Der heutige Bau im neuromanischen Stil wurde 1913 errichtet, wobei der Turm und Teile des Seitenschiffs aus dem Vorgängerbau von 1358 erhalten blieben und integriert wurden. Die letzte grundlegende Renovierung der Kirche erfolgte im Zeitraum 1998 - 2005. Neben einer umfassenden Außensanierung wurde das Kircheninnere generalüberholt und den liturgischen Ansprüchen angepasst.

SCHUTZPATRON: St. Hubertus

BESONDERHEITEN:

Besondere Kostbarkeiten sind die spätgotische Pietà von 1475 sowie der
über 1000-jährige Taufstein aus der ehemaligen Kirche in Kirchilpe.

ADRESSE:

Kirchstraße 1
57392 Schmallenberg

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