Schmallenberg vor dem Wilzenberg
Kastanien2Altar Klosterkapelle

St. Luzia, Altenilpe

Pfarrkirche St. Luzia Altenilpe
St. Luzia Kirche
Innenraum der St. Luzia Kirche
Schrift unter der Kirchendecke
Historische Aufnahme der Kirche in Altenilpe
Historische Ansichtskarte aus Altenilpe
alte Kapelle in Altenilpe
BAUJAHR: 1921

In früheren Jahrhunderten gab es in Altenilpe immer schon eine Kapelle, die dem hl. Jodokus geweiht war. Sie zähle damals zur Pfarrgemeinde Dorlar. Die Kapelle war sehr bescheiden, "wie ein Stall gebaut und nicht einmal mit Schindeln gedeckt und wenig gut erhalten", klagte 1737 der Dorlarer Pastor Bausen. Im Laufe der Jahre verfiel die Kapelle, trotz einiger Renovierungsmassnahmen immer mehr, so dass diese schließlich im Jahre 1888 abgerissen und durch eine neue Kapelle ersetzt wurde. Sie entspricht dem jetzigen Eingangsbereich der Kirche. Aber erst im Jahre 1890 wurde der Bau der neuen und wesentlich größeren Kapelle vollendet. Sie wurde am 19.08.1890 durch Pfarrer Schoene aus Dorlar zu Ehren der hl. Luzia geweiht.

Bereits im Jahre 1920, also nur genau 30 Jahre später, wurde die Gründung einer selbständigen Kirchengemeinde Altenilpe/Sellinghausen in Betracht gezogen. Der Bau der Kiche konnte somit im Frühjahr 1921 beginnen. Durch die Begeisterung, Spenden und großen Arbeitseinsatz konnte die Einweihung bereits am 8.11.1921 durch Pfarrer Kaufmann erfolgen.

SCHUTZPATRON: St. Luzia

BESONDERHEITEN:

St. Luzia ist eine dreijochige Hallenkirche aus dem Jahre 1921, in die ein Teil der alten Kapelle aus dem Jahre 1887/88 einbezogen wurde. Spätbarocker Hochaltar.

Nach umfangreichen Renovierungen 1967 und 2002 ist die heutige Kirche ein Ort, der zur Ruhe und zum Gebet einlädt. Ihre sanfte Farbgebung strahlt Ruhe und Wärme aus. Ein Ort der Besinnung.

ADRESSE:

Altenilpe 12
57392 Schmallenberg

ÖFFNUNGSZEITEN:

täglich

Kapelle in Sellinghausen

Marien-Altar in der St. Blasius Kapelle
Deckengemälde des hl. Blasius
BAUJAHR: 1887

In den 1880er Jahren machten sich die Sellinghauser an den Bau einer eigenen Kapelle. Das Grundstück mitten im Dorf, ebenso wie das Bauholz, schenkten die Einwohner. Die Bausteine wurden in den umliegenden Steinbrüchen gebrochen. Die meisten Arbeiten führte man in Eigenleistung durch. Der um 1700 gefertigte neubarocke Hochaltar stand etwa bis 1885 als Seitenaltar "St. Maria" in der Pfarrkirche in Reiste. Da er dort nicht mehr gebraucht wurde, gab man ihn an die Sellinghauser ab. Am 05.07.1887 weihte Pfarrer Schoene aus Dorlar die Kapelle feierlich ein, zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis Mariens und des Hl. Blasius.

Neben den häufigen kleineren Instandhaltungsarbeiten restaurierte der Kirchenmaler Bergenthal aus Oberschledorn im Jahre 1951 den Hochalter und malte das Blasiusbildnis an der Decke. Im Jahre 1989 verlegte man einen neuen Marmorfußboden und schaffte neue Sitzbänke an, in den Folgejahren wurde das Schieferdach neu eingedeckt.

SCHUTZPATRON: Hl. Blasius

BESONDERHEITEN:

Trotz des Marienaltares gilt der hl. Blasius als Schutzpatron. Der Gottesdienst zur Feier des Patronatsfestes am 3. Februar in Verbindung mit dem Austeilen des Blasiussegens wird bis zum heutigen Tag alljährlich in der Kapelle gefeiert.

ADRESSE:

Alte Dorfstraße 4

57392 Schmallenberg-Sellinghausen

ÖFFNUNGSZEITEN:

täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Friedhof in Altenilpe

Pieta auf dem Friedhof
Kreuz auf dem Friedhof
Friedhof Altenilpe
Friedhof in Altenilpe
Friedhof Altenilpe
BAUJAHR: 1923

Bis 1923 wurden die Verstorbenen aus Sellinghausen und Altenilpe noch auf dem Dorlarer Friedhof bestattet. Die erste Bestattung auf dem Altenilper Friedhof fand am 24.02.1923 statt. Erst am 20.03.1926 erfolgte unter großer Beteiligung der Gemeinde, die Einweihung des Friedhofs und des Kreuzes. Am Allerheiligentag 1969 weihte Dekan Kostorz eine kleine Station mit der schmerzhaften Gottesmutter (Pieta) ein. Diese hatte vorher unter der Orgelempore in der Kirche gestanden, wo jetzt nach der Renovierung, nicht mehr genügend Platz vorhanden war.

Die erste Urnenbestattung erfolgte im August 2009 und seit 2016 gibt es zudem die Möglichkeit eines Rasen- oder Wiesengrabes. Seit der ersten Bestattung im Februar 1923 bis heute wurden auf dem Friedhof in Altenilpe 334 Bestattungen vorgenommen.

Zeichen am Wegesrand

Altenilpe/Sellinghausen

Wegekreuz mit Linde auf dem Selmen
Heiligenhäuschen der Fam. Hallmann in Sellinghausen
Inschift: O Maria Hilf Erbaut zu Ehren Mariens 1954
Madonna im Heiligenhäuschen
der Familie Hallmann in Sellinghausen
Heiligenhäuschen der Fam. Stockhausen in Sellinghausen
Pieta im Heiligenhäuschen
der Familie Stockhausen in Sellinghausen
Bildstock auf Hellermanns Hof
mit Marienstatue

Aus den unterschiedlichsten Motiven heraus entstanden Zeichen der Frömmigkeit an unseren Straßen und Wegen, nämlich Heiligenhäuschen, Kreuze usw.. Sie erinnern an Begebenheiten, stellen Erfüllung von Gelübten dar, markieren besondere Punkte in der Landschaft oder sind einfach ein Ausdruck des Glaubens.


BESONDERHEITEN:

Weitere Informationen zu den Zeichen am Wegesrand:

 zeichen_am_wegesrand.pdf

Gottesdienste / Andachten

Hl. Messe
Altenilpe
24.11.2017 | 19:00 Uhr
Familiengottesdienst mit Einführung der neuen Messdiener
Altenilpe
26.11.2017 | 9:00 Uhr
E. Richter
Rorategottesdienst mit Segnung der Adventskränze
Altenilpe
02.12.2017 | 17:30 Uhr!!
I. von Plettenberg
Feier der Firmung Dorlar-Wormbach
Wormbach, Berghausen, Arpe, Dorlar, Bracht, Altenilpe
03.12.2017 | 10:00 Uhr
Altabt Stephan Schröer
Roratemesse
Altenilpe
08.12.2017 | 19:00 Uhr
E. Richter
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