Kornfeld
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Kapelle auf dem Kreuzberg

BAUJAHR: 1729

Die 1729 erbaute Kapelle war seit jeher ein bekannter Wallfahrtsort, zu dem besonders in der Fastenzeit viele Gläubige pilgerten. Erbaut wurde die schlichte Kapelle auf Initiative des Pfarrers Johann Heinrich Montanus, der von 1721 bis 1743 in der Gemeinde Bödefeld wirkte. 

Dieser Pfarrer, im Rufe der Heiligkeit gestorben , hat die Bödefelder zum Bau einer Andachtsstätte auf dem Kreuzberg angehalten. Diese aber verweigerten die Mithilfe. Da schleppte er selbst Stein um Stein   auf den Kreuzberg, damit mit dem Bau der Kapelle begonnen werden konnte.Dieses Vorbild verfehlte seine  Wirkung nicht.

BESONDERHEITEN:

1730 errichtete man auf dem Weg zur Kapelle zunächst 7 Bildstöcke, die 1856 durch einen Kreuzweg ersetzt wurden. Am Fuße des Kreuzbergs entstanden nach und nach weitere Andachts- und Gebetsstätten im Stil der Zeit. So die Kapelle zum „Blutschwitzenden Heiland" und im Jahre 1888 die „Lourdes-Grotte". Im Jahre 1929, anlässlich des Jubiläums der Kreuzkapelle, übertrug man die Gebeine des Priesters Montanus zum Berg. Sie ruhen jetzt in der Ostmauer der Kreuzkapelle. Ein Gedenkstein und ein Blumenbeet erinnern an ihn.

ÖFFNUNGSZEITEN:

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