Schmallenberg vor dem Wilzenberg
KastanienErntedank_St_Alex_2017

St. Hubertus, Dorlar

Kirchenportal Dorlar
Taufstein in Dorlar
BAUJAHR: 1931

1358 wurde die Kapelle erstmals vergrößert, gleichzeitig dem Hl. Hubertus geweiht und mit Tauf- und Begräbnisrecht ausgestattet. Ab 1467 wurde in Dorlar von Ilpe aus regelmäßig Gottesdienst gehalten und im folgenden Jahr eine Vikarie gestiftet. Die Dorlarer Kapelle entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer Wallfahrtskirche, in der die 'Schmerzhafte Gottesmutter' (Pietà) verehrt wurde. Letztlich durch die Wallfahrten gewann der Ort zunehmend an Bedeutung und die Bevölkerung wuchs stark an. 1587 schließlich wurde die Pfarrei von Ilpe nach Dorlar verlegt, mit der Vikarie vereinigt und die Wallfahrtskirche zur Pfarrkirche erhoben. Die St.-Hubertus-Pfarrkirche wurde in den folgenden Jahrhunderten wiederholt erweitert. Der heutige Bau im neuromanischen Stil wurde 1913 errichtet, wobei der Turm und Teile des Seitenschiffs aus dem Vorgängerbau von 1358 erhalten blieben und integriert wurden. Die letzte grundlegende Renovierung der Kirche erfolgte im Zeitraum 1998 - 2005. Neben einer umfassenden Außensanierung wurde das Kircheninnere generalüberholt und den liturgischen Ansprüchen angepasst.

SCHUTZPATRON: St. Hubertus

BESONDERHEITEN:

Besondere Kostbarkeiten sind die spätgotische Pietà von 1475 sowie der
über 1000-jährige Taufstein aus der ehemaligen Kirche in Kirchilpe.

ADRESSE:

Kirchstraße 1
57392 Schmallenberg

Kapelle in Grimminghausen

BAUJAHR: 1900

Die Dorfkapelle liegt auf der linken Seite der Straße von Grimminghausen. Die erste Kapelle im Ort entstand um 1600. Im Jahre 1900 wurde die heutige Kapelle an einer höheren Stelle im Dorf errichtet. Im Inneren ist der neugotische Altar bemerkenswert, der im mittleren Baldachin des Altarausatzes mit einem Kruzifix, im linken Baldachin mit der Figur des hl. Paulus und rechts mit der Figur des hl. Petrus ausgestattet ist.

SCHUTZPATRON: St. Peter und Paul

Kapelle in Menkhausen

BAUJAHR: 1667

Die Dorfkapelle liegt an der Straße von Menkhausen nach Niederlandenbeck. Sie wurde im Jahre 1667 erbaut, 19 Jahre nach dem Westfälischen Frieden von Münster und Osnabrück, der den schrecklichen Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) beendete. Während dieses Krieges kämpften in Deutschland viele europäische Heere und bedrängten die Bevölkerung. Es ist anzunehmen, dass wie vielerorts auch, die Menkhauser ein Gelöbnis für den Bau einer Kapelle getan haben, um so von Gott Hilfe zu erbitten. Es ist erstaunlich, dass bereits 19 Jahre nach Ende des furchtbaren Krieges die Kapelle fertig gestellt war. An der Empore ist folgende Inschrift angebracht: ERECTUM AB ANTONIO DORLAR SABINO ET AB INCOLIS HULUS PAGI A´O 1667.(Errichtet von Antonius Dorlar Sabinus und den Einwohnern des Dorfes im Jahre 1667).
Die Kapelle ist einschiffig gebaut, mit 5/8 Chor, hat einen kleinen Turm auf der Westseite und ist im Inneren mit einer Holzdecke versehen. Das Mauerwerk besteht aus Bruchsteinen und ist mit einem einfachen Außenputz versehen, der 2002 zum letzten Mal erneuert worden ist. Der Eingang an der Südseite ist spitzbögig, während die Fenster rundbögig sind.

SCHUTZPATRON: Hl. Agatha

BESONDERHEITEN:

Im Turm ist eine Bronzeglocke angebracht, die vom Inneren des  Kapellenraumes mit einem langen Seil geläutet werden konnte. Beim täglichen Läuten des „ Engel des Herrn“ am Morgen, Mittag und Abend ruhte die Arbeit in Haus, Hof und Feld für einige Minuten für das Gebet.Dieses Läuten wurde von den Bewohnern des Greiten Hofes besorgt. Zu Anfang des 2. Weltkrieges wurden viele Bronzeglocken der Kirche abgebaut
und zu Sammelstellen verschickt. Sie sollten geschmolzen und zur Herstellung von Kanonen benutzt werden. So musste auch die Kapellenglocke von Menkhausen abgeliefert werden. Als Ersatzglocke wurde eine Glocke aus einfacher Metalllegierung angebracht. Die alte Bronzeglocke wurde aber nicht geschmolzen und ist nach dem Kriege zum Bahnhof Wennemen zurückgekommen. Sie war in weißer Farbe mit „Menkhauen“ gekennzeichnet. Von dort wurde die Glocke zurückgeholt und war
jahrzehntelang bei Michels untergebracht. Nach einigen Reparaturen (Aufhängung, Klöppel) in einer Werkstatt in der Eifel wurde sie 1993 im kleinen Turm wieder angebracht. 1994 wurde ein elektrischer Betrieb installiert. Im Jahre 1999 wurde die Nordseite des Daches und der kleineTurm mit einem neuen Schieferdach versehen und die Fundamentmauer rundherum mit Drainagen versehen, so dass sie bald trockener wurde.  Kapelle und Dorf haben als Schutzpatronin die hl. Agatha, deren Namensfest am 5. Februar eines Jahres gefeiert wird. An diesem Tag feiert der zuständige Pfarrer mit den Einwohnern eine hl. Messe, und früher kamen die Verwandten der einheimischen Familien zu Besuch. Wenn jemand im Dorfe stirbt, wird das Totengebet in der Kapelle gebetet.

Kapelle in Sellinghausen

Marien-Altar in der St. Blasius Kapelle
Deckengemälde des hl. Blasius
BAUJAHR: 1887

In den 1880er Jahren machten sich die Sellinghauser an den Bau einer eigenen Kapelle. Das Grundstück mitten im Dorf, ebenso wie das Bauholz, schenkten die Einwohner. Die Bausteine wurden in den umliegenden Steinbrüchen gebrochen. Die meisten Arbeiten führte man in Eigenleistung durch. Der um 1700 gefertigte neubarocke Hochaltar stand etwa bis 1885 als Seitenaltar "St. Maria" in der Pfarrkirche in Reiste. Da er dort nicht mehr gebraucht wurde, gab man ihn an die Sellinghauser ab. Am 05.07.1887 weihte Pfarrer Schoene aus Dorlar die Kapelle feierlich ein, zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis Mariens und des Hl. Blasius.

Neben den häufigen kleineren Instandhaltungsarbeiten restaurierte der Kirchenmaler Bergenthal aus Oberschledorn im Jahre 1951 den Hochalter und malte das Blasiusbildnis an der Decke. Im Jahre 1989 verlegte man einen neuen Marmorfußboden und schaffte neue Sitzbänke an, in den Folgejahren wurde das Schieferdach neu eingedeckt.

SCHUTZPATRON: Hl. Blasius

BESONDERHEITEN:

Trotz des Marienaltares gilt der hl. Blasius als Schutzpatron. Der Gottesdienst zur Feier des Patronatsfestes am 3. Februar in Verbindung mit dem Austeilen des Blasiussegens wird bis zum heutigen Tag alljährlich in der Kapelle gefeiert.

ADRESSE:

Alte Dorfstraße 4

57392 Schmallenberg-Sellinghausen

ÖFFNUNGSZEITEN:

täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Kapelle in Twismecke

BAUJAHR: 1954

SCHUTZPATRON: Hl. Gottesmutter Maria

Kirchen und Kapellen in Dorlar

Gottesdienste / Andachten

Hl. Messe
Dorlar
18.11.2017 | 19:00 Uhr
E. Richter
Hl. Messe
Dorlar
25.11.2017 | 19:00 Uhr
V. Sinto
Feier der Firmung Dorlar-Wormbach
Wormbach, Berghausen, Arpe, Dorlar, Bracht, Altenilpe
03.12.2017 | 10:00 Uhr
Altabt Stephan Schröer
Hl. Messe
Dorlar
09.12.2017 | 19:00 Uhr
E. Richter
Christmette
Dorlar
24.12.2017 | 18:30 Uhr
E. Richter
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